Rückenprotektor Ski und Snowboard

Hier findest du den richtigen Rückenprotektor für dich, sowie zahlreiche Informationen und Tipps zum Kauf eines Rückenprotektors (Rückenpanzer). Erfahre, welche Produkte es in der Saison 2017 zu kaufen gibt, lerne einige Modelle im Vergleich kennen und lasse dich beraten. Warum sollte man mit Rückenprotektor Ski und Snowboardfahren? Hier gibt es die Antworten!

Mit Rückenprotektor Ski zu fahren macht den Winterurlaub sicherer.Während der Helm im Ski-Urlaub mittlerweile kaum noch wegzudenken sind, so setzt sich der Rückenprotektor, auch Backprotector oder Panzer genannt, erst langsam durch. Für immer mehr Menschen gehören jedoch Rückenprotektor Ski und Snowboard mittlerweile zusammen. Denn sie verringern das Risiko einer Rückenverletzung enorm. Nicht umsonst ist im alpinen Weltcup das Tragen eines Ski Rückenprotektors mittlerweile Standard. Aber auch bei weniger geübten Wintersportlern werden häufig Geschwindigkeiten von 50 Stundenkilometern und mehr erreicht. Für Skifahrer und Snowboarder, die im Gelände oder im Funpark unterwegs sind, ist ein Rückenprotektor ein Muss. Dort steigt das Risiko einer Rückenverletzung, denn sowohl versteckte Felsen im Backcountry, als auch Metallgeländer und Rampen im Funpark könnten bei einem unglücklichen Sturz darauf, gefährlich werden. Natürlich endet es glücklicherweise nicht häufig mit ernsten Verletzungen, dennoch ist diese Art von Stürzen auch ohne Verletzung schmerzhaft. Auch diese Schmerzen können durch geeigneten Schutz verringert werden.
Verschneiter Wald in der SonneSnowboarder sind generell einem höheren Risiko für Rückenverletzungen ausgesetzt.
Insbesondere beim Wechsel von der Backside Kannte auf die Frontside Kannte, bei der man mit dem Rücken zum Tal fährt, ist die Gefahr bei einem Sturz auf den Rücken zu fallen besonders groß. Da man dann mit dem Rücken zum Tal fällt, ist die Sturzhöhe auch noch größer. Also, egal ob du mit Rückenprotektor Ski- oder Snowboard fahren möchtest, ob Profi oder Anfänger, der Rückenprotektor wird den Winterurlaub für dich und deine Familie sicherer machen.

Welche Arten von Rückenprotektoren gibt es?

Es gibt verschiedene Modelle der Rückenprotektoren, zum einen die Modelle mit Trägern, die wie ein Rucksack getragen werden und zum anderen wären dort die Modelle, die in eine Weste eingearbeitet sind. An den Modellen mit Trägern sind die Tragegurte in der Länge verstellbar, so dass sie an den Oberkörper angepasst werden können. Das Material ist dabei in der Regel mit einer harten Außenschicht versehen, was für guten Schutz auch gegen spitze Hindernisse bietet. Dadurch wird allerdings die Beweglichkeit des Rückens leicht verringert. Diese Modelle sind meist etwas günstiger im Preis, bieten jedoch sehr guten Schutz.
Die Protektorwesten werden dagegen wie eine Weste angezogen und mit einen Reißverschluss geschlossen. Man kann sagen, dass sie daher weniger zum Verrutschen neigen, als die anderen Modelle. Sie bieten zudem im Winter zusätzliche Wärme, jedoch ohne einen Wärmestau zu verursachen, da heutzutage atmungsaktive Materialien verwendet werden. Die Protektoren sind bei diesen Westen aus einem weicheren Material, was für bessere Beweglichkeit sorgt.
Beide Arten gibt es häufig auch mit eingearbeitetem Nierengurt, welcher ebenfalls ein Verrutschen weiter verhindert und die Nieren zugleich vor Zugluft schützt. Diese Nierengurte werden Motorradfahrern sicherlich bekannt sein, wo es selbstverständlich ist, die Nieren vor Unterkühlung zu schützen. Wenn man bedenkt, dass beim Ski- und Snowboad-Fahren auch starker Fahrtwind entsteht, ist es eine Überlegung wert.
Eine weitere Entwicklung für zusätzlichen Schutz sind sogenannte Protektorenjacken. Das ist die Weiterentwicklung der Protektorwesten. Bei den Protektorenjacken sind zusätzliche Protektoren verbaut, wie zum Beispiel an Ellenbogen und Schulter. Das passt vielleicht nicht jedermann, aber für den einen oder anderen wird auch dieser zusätzliche Schutz wünschenswert sein.
Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass es neuerdings auch Rucksäcke mit eingebauten Protektoren auf dem Markt gibt.

Rückenpanzer Black Crevice - Rückenprotektor Ski
Black Crevice Rückenprotektor

Rückenpanzer Black CreviceBlack Crevice Rückenprotektor
Der Protektor besteht aus sieben beweglichen Lamellen und schränkt daher die Beweglichkeit kaum ein. Es handelt sich bei dem Black Crevice Rückenprotektor um ein Modell mit Trägern.

„Er fühlt sich hochwertig an und zugleich passt er wunderbar unter die Skijacke. Der Tragekomfort ist gut, was wohl vor allem an dem überraschend niedrigem Gewicht liegt.“

Er wärmt angenehm und ist zudem Atmunsaktiv. Sehr gelegen kommt dieser Rückenprotektor Ski- und Snowboardfans, die schnell zum Schwitzen neigen, denn er bedeckt nur den Rücken und nicht den gesamten Oberkörper. Die Träger sind in der Länge verstellbar und der Nierengurt ist durch einen Klettverschluss ebenfalls auf verschiedene Größen einstellbar. Das Innenfutter ist durch zahlreiche Klettverschlüsse mit dem Panzer verbunden und dadurch ist es unkompliziert abnehmbar und bei 30° waschbar. Den Black Crevice Rückenprotektor gibt es in verschiedenen Größen und sogar auch in Kindergrößen, so dass für jeden die richtige Passform dabei sein sollte.
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Rückenpanzer Black Crevice

Navigator Cocoon Rückenprotektor
Rückenpanzer Navigator Cocoon

Navigator Cocoon RückenprotektorNavigator Cocoon Protektor
Dieser Rückenprotektor besteht ebenfalls aus mehreren Lamellen und sorgt somit für gute Beweglichkeit. Schultergurte und Nierengurt sind einstellbar und garantieren somit einen guten Sitz. Auffällig ist bei diesem Modell auch das geringe Gewicht und die schlanke Form, so dass der Protektor unter der Skijacke kaum aufträgt. Mit Rückenprotektor Ski zu fahren, bzw Snowboard zu fahren, bedeutet dadurch kaum Ballast. Auch hier ist das Innenfutter waschbar. Genau wie das vorherige empfiehlt sich dieses Modell vor Allem für alle, die schnell schwitzen. Denn es wird auch hier nur der Rücken abgedeckt und nicht etwa der ganze Oberkörper, was zu mehr Luftigkeit führt. Die Anordnung der Lamellen verhindert laut Hersteller auch ein Überstrecken des Rückens.
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POC Protector Spine Vest
POC Protector Spine Vest

POC Protektor Spine VPD 2.0 Vest
POC Protector Spine VestDieser Protektor gehört zu der Gattung, die einer Weste gleichen. Der Halt ist dadurch zusätzlich verbessert. Diese Weste bietet großen Schutz, schränkt jedoch nicht die Bewegungsfreiheit ein. Er ist nach CE EN 1621-2 Norm zertifiziert, was bedeutet, dass dieser Rückenprotektor sogar guten Schutz für Motorrad-Fahrer bietet. Ein Nierengurt ist integriert, er kann jedoch auch nach belieben abgenommen werden. Natürlich ist der Stoff des Rückenpanzers auch waschbar. VPD steht dabei für Visco-elastic Polymer Dough und dabei handelt es sich um ein Material, welches in seiner Ausgangsform elastisch und weich ist und mit zunehmender Aufprallenergie immer härter wird. Das heißt, wenn du mit dem Finger langsam reindrücken würdest, so gibt das Material nach. Wenn du ihm jedoch einen Schlag versetzt, so reagiert das Material extrem hart. Nach dem Aufprall nimmt es dann auch wieder seine ursprüngliche Konsistenz an. Dieses neuartige Material sorgt damit für enormen Komfort auf der Piste und zugleich ist der Schutz im Falle eines Aufpralls enorm hoch. Diese Innovation schlägt sich natürlich auch im Preis nieder, meiner Meinung nach jedoch eine lohnenswerte Investition in deine Gesundheit. Und sicher wird dieser Rückenprotektor Ski- und Snowboardfahrer nicht enttäuschen oder im Stick lassen.
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Backprotector Dainese Gilet Manis 13
Backprotector Dainese Gilet Manis 13

Backprotector Dainese Gilet Manis 13Dainese Gilet Manis 13
Diese Protektorweste schränkt die Bewegungsfreiheit des Trägers so gut wie gar nicht ein. Die innovative Technik erlaubt es, dass sich der Rücken in alle Richtungen frei bewegen kann. Man kann den Rücken beugen, strecken und drehen ohne dabei eingeschränkt zu werden. Der Rückenpanzer besteht aus Polypropylen und zusätzlich ist eine Schicht, des von Dainese entwickelten, Crash absorb© verbaut. Um einen Wärmestau zu verhindern, ist der Protektor mit Lochungen versehen. Zugegebener Maßen ist auch dieses Produkt nicht ganz billig, der Preis ist jedoch für die fortschrittliche Technologie angemessen.
Dainese Gilet Manis 13, Preis hier überprüfenBackprotector Dainese Gilet Manis 13

EVOC Protector Vest - Rückenprotektor Ski
EVOC Protector Vest

EVOC Protector VestEVOC Protector Vest
Diese Protektorweste von EVOC ist nach CE EN 1621-2 zertifiziert und bietet dadurch ebenfalls besten Schutz. Es handelt sich hierbei um eine sehr leichte und zugleich sehr komfortable zu tragende Weste. Das Gewicht beträgt je nach Größe nur 480g bis 510g. In die Weste sind zwei herausnehmbare Protektoren eingearbeitet. Zum einen ein Rückenprotektor und zweitens noch ein separater Steißbeinprotektor. Dadurch ich die Weste an sich auch in der Waschmaschine waschbar. Abgerundet wird das Produkt durch einen hochwertigen Reißverschluss, sowie einen Hüftgurt, der für zusätzlichen Halt sorgt. Polygiene® technology im Stoff der Weste verhindert, durch Silberionen, das es zu Geruchsbildung kommt und dadurch bleibt die Weste länger frisch und muss seltener gewaschen werden. Es sind die Größen S bis XL erhältlich.
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Der Rückenprotektor muss passen! Was ist bei der Anprobe zu beachten?

Der Rückenprotektor sollte gut passen, kein Frage. Das bedeutet für dich, dass du dir bei der Anprobe Zeit lassen solltest. Das geht ja zum Glück heutzutage auch zu Hause, wo man viel Ruhe und Zeit hat, denn die Online Händler nehmen die Ware ohne Probleme zurück, wenn sie nicht passt.
Der Rückenprotektor sollte gut am Rücken anliegen und sollte nicht zu lang sein. Das heißt, er sollte nicht in den Nackenbereich herein ragen und nicht in den Nackenbereich verrutschen. Das ist sehr wichtig, damit der Rückenprotektor keinen Druck auf die Nackenwirbel ausübt. Protektorwesten und Protektorenjacken sollten auch im Schulterbereich gut anliegen.
Wenn du den Protektor zur Probe trägst, solltest du dich auch mal in alle Richtungen bewegen. Geh mal in die Hocke, Streck mal den Rücken und beuge ihn mal. Du solltest auch mal Rotationsbewegungen des Oberkörpers durchführen. Der Protektor sollte dabei nicht zu stark verrutschen und guten Halt haben, jedoch auf der anderen Seite deine Bewegungen nicht zu stark einschränken.
Als Fazit solltest du dir merken, dass der gute Sitz des Protektors viel wichtiger ist, als das Design. Denn den Rückenprotektor sieht man auf der Piste nicht, da er ja unter der Jacke getragen wird.

Mit Rückenprotektor Ski- und Snowboardfahren, warum?

Gerade bei der Kollision mit einem anderen Skifahrer oder Snowboarder, kommt es immer wieder zu Schlägen auf den Rücken. Der Rückenprotektor besteht aus einer Mischung Schaumstoff und Kunststoff. Die äußere Schicht ist meist ein härterer Kunststoff um Stabilität zu gewährleisten und die innere Schicht ist weicher Schaumstoff, um den Tragekomfort zu garantieren. Diese Mischung sorgt dafür, dass die Aufprallenergie durch Verformung des Schaumstoffs in Verformungsenergie umgewandelt und somit vom Rücken abgehalten wird. Hierbei steht natürlichen der Schutz der Wirbelsäule im Vordergrund, denn die darin verlaufenden Nervenbahnen dürfen unter keinen Umstände beschädigt werden. Damit trotz Stabilität die Beweglichkeit erhalten bleibt, setzten die meisten Hersteller mehrere Lamellen am Panzer ein. Dies ist von der Natur bei Krustentieren abgeguckt und gleicht beispielsweise dem Rückenpanzer eines Hummers, welche über einen beweglichen Panzer verfügen und nicht so wie eine Schildkröte, wo der Panzer starr ist.
Die Entwicklung schreitet immer weiter voran. So gibt es mittlerweile Rückenprotektoren aus neuartigen Materialien, die sich weich an den Körper anschmiegen und sich bei einem Sturz verhärten. Ist die Krafteinwirkung des Sturzes vorbei, nimmt das Material wieder seine weiche Struktur an. Ein gutes Beispiel dafür ist der POC Protektor Spine VDP 2.0. Und um eines noch zu klären: Mit Rückenprotektor Ski zu fahren ist alles andere als uncool, sondern im Gegenteil, besonders smart! Das Gleiche gilt selbstverständlich auch, wenn mit Rückenprotektor Snowboard gefahren wird!

Die Physik des Aufpralls

Welche physikalischen Phänomene stecken eigentlich hinter einem Sturz? Um zu verstehen, wie der Rückenprotektor Ski und Snowboardfahren sicherer macht, hilft es die Physik dahinter zu verstehen. Bei einem Sturz wird die kinetische Energie des Körpers teilweise in Verformungsenergie umgewandelt. Die Formel zur Berechnung der kinetischen Energie lautet:

Ekin = 1/2 * m * v²

In Worten ist die kinetische Energie gleich der Hälfte, der Masse multipliziert mit der Geschwindigkeit im Quadrat. Das heißt, dass die Masse und die Geschwindigkeit ausschlaggebend sind. Da die Geschwindigkeit sogar im Quadrat in sie Gleichung eingeht, ist dies die entscheidende Variable. Bei einer Verdoppelung der Geschwindigkeit vervierfacht sich die Energie. Daher sollten auch geübte Fahrer einen Protektor tragen, da sie zwar seltener stürzen, falls sie stürzen jedoch weitaus mehr Energie umgewandelt werden muss. Und diese kinetische Energie wird dann zu Verformungsenergie, welche auf ihren Körper einwirken würde, wäre da nicht der Protektor, der einen Großteil der Energie absorbieren kann. Und was dabei  nie vergessen werden darf: Egal wie gut und sicher du auch fährst, bei einem Sturz hängt es nicht immer von deinem Können ab, sonder es kann auch jemand in dich hinein Fahren, der weniger geübt ist. Damit sollte das Argument „Ich fahre gut genug und brauche daher keinen Protektor“ endgültig entkräftet sein. Du weißt nie, wie die Menschen um dich herum fahren! Jetzt sollte eigentlich die Frage beantwortet sein, warum man mit Rückenprotektor Ski-fahren sollte.

Was spricht zusammenfassend für das Tragen eines Rückenprotektors?

  • Sicherheit für den Rücken und die Wirbelsäule
  • Schutz bei selbstverursachten Stürzen, aber vor Allem auch Schutz vor dem Zusammenprall durch Andere
  • Zusätzliche Wärme an kalten Tagen
  • Gegebenenfalls Wärme für die Nieren
  • Ein Gefühl größerer Sicherheit und dadurch ein besserer Fahrstil und gleichzeitig eine schnellere Verbesserung des Könnens, denn man lernt ja bekanntlich immer noch am schnellsten, wenn man sich an den Rand seiner Fähigkeiten traut. Lese hier mehr dazu!

Das lässt mich zu dem Fazit kommen, dass ein Rückenprotektor für Alt und Jung zur Grundausstattung im Winterurlaub dazu gehören sollte, wie es beispielsweise der Helm mittlerweile auch tut. Natürlich ist es erst einmal eine Investition, aber eine Investition in die Sicherheit. Zudem halten die heutigen Rückenprotektoren, in der Regel, problemlos 5 Jahre oder mehr. Das heißt abschließend: „Protect Your Back!

Zusätzlich sollten die FIS Verhaltensregeln bekannt sein und auch eingehalten werden, um zusätzliche Sicherheit für alle Wintersportler zu garantieren!

Rückenprotektor nochmal ansehen (klick um Beschreibung erneut zu lesen):

Informationen zu den Herstellern von Rückenprotektoren

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